Steckbrief_deutsch_neu

1998 – 2002

Im Alter von fünf Jahren wurde bei Christiane ein bösartiger Nerventumor festgestellt. Aufgrund dessen, musste der Dresdnerin das rechte Bein amputiert werden. Bereits mit elf Jahren startete sie ihre Sportkarriere im Schwimmen. Im Winter 2002 qualifizierte sich die junge Sportlerin für ihre ersten Weltmeisterschaften in Argentinien und gewann über 400m Freistil und gemeinsam mit der 4x100m Lagen Staffel zwei Bronze Medaillen.

2003 – 2007

Das intensive Training am Landesstützpunkt Dresden zahlte sich schnell aus. Bei den Paralympischen Spielen in Athen (2004) gewann sie zweimal Bronze in den Einzeldisziplinen 100m und 400m Freistil. Ausgezeichnet dafür wurde sie im selben Jahr mit dem Silbernen Lohrbeerblatt.

Im Jahr 2006 qualifizierte sich Christiane für ihre zweiten Weltmeisterschaften in Süd Afrika und kehre mit einer Bronzemedaille in der 4×100 Freistil Staffel zurück. Nach ihrem Abitur verlagerte sie 2007 ihren Trainingsort nach Berlin und begann ihr Studium für Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht.

2008 – 2012

Aufgrund einer Schulterverletzung verlief die Paralympische Saison 2008 nicht optimal und so kehrte die damalige Wahlberlinerin von den Paralympischen Spielen in Peking mit einem guten 6.Platz in 400m Freistil zurück. Im Herbst 2011 fokussierte sie sich neu und wechselte den Trainer, um bei den Paralympics in London (2012) zu starten. Auf ihrer Paradestrecke, den 400m Freistil erschwamm sie sich, neben mehreren Finalteilnahmen, einen 5.Platz. In ihrer Laufbahn als Schwimmerin konnte sie von 2002 bis 2012 große Erfolge verbuchen und hält bis heute mehrere Deutsche Rekorde.

2013 – 2015

Nach den Paralympics in London 2012 beendete Christiane ihre Schwimmkarriere und damit zunächst auch den Leistungssport. Nur ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zum Handbikesport und fing an mit Trainer Dr. Ralf Lindschulten zu trainieren. Bereits in ihrer ersten Saison schafft sie es durchgängig bei allen Wettkämpfen einen Medaillenplatz zu belegen.

 

Während eines Weltcups in Spanien qualifizierte sie sich für ihre erste Weltmeisterschaft in Greenville, USA. Einige Wochen später gewann die Newcomerin völlig überraschend Bronze im Einzelzeitfahren und zwei Tage später Gold im Straßenrennen. Damit legte sie den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft in der Handbike-Szene. Im Sommer 2015 schaffte sie es neben dem erneuten Weltmeistertitel, gemeinsam mit ihrem damaligen Team Sunrise eine neue Weltrekordzeit über die Marathondistanz aufzustellen (01:00,26).

2016 – 2017

Im Sommer 2016 krönte Christiane ihre bisherige Sportkarriere der Goldmedaille bei den Paralympics in Rio de Janeiro. „Ich wusste immer, dass ich das Zeug dazu habe, mal ganz oben zu stehen! Nun ist mein Traum in Erfüllung gegangen und all die Trainingsstunden über die Jahre haben sich ausgezahlt!!“ Geehrt wurde Sie noch im gleichen Jahr mit ihrem bereits zweiten Silbernen Lohrbeerblatt. Nur eine Woche nachdem aus Brasilien heimgekehrt war, wurde Christiane in Berlin die Goldmedaille gestohlen. Durch Kooperation mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC), dem Deutschen Behindertensportverband (DBS e.V.) sowie der Stadt Dresden erhielt sie im April 2017 erfreulicherweise eine Ersatzmedaille. „Für mich war es wie eine zweite Siegerehrung! Ich hatte nie erwartet, dass ich am Ende wirklich Ersatz für meine Medaille bekomme! Ich bin allen Menschen sehr dankbar, die sich an dieser Stelle für mich eingesetzt haben!“

 

Im Anschluss daran stand das Handbike nicht still. Christiane wollte sich einen weiteren Traum erfüllen. Den Traum von Doppel-Gold bei den Weltmeisterschaften. „Jetzt im Nachhinein ist es eine wahnsinnige Geschichte, über die ich vielleicht in einiger Zeit lachen kann.“, so Christiane. In diesem Jahr passierte etwas Unglaubliches. Nachdem sich die Dresdnerin die ganze Saison intensiv auf die WM vorbereitet hatte, bekam sie zwei Wochen vor dem geplanten WM Start von ihrem Verband gesagt, man hätte vergessen sie dafür zu melden. Eine Nachmeldung wäre nicht möglich, dafür sei es bereits zu spät. Kurzer Hand entschloss sich die Handbikerin dazu, trotzdem als Teil der Deutschen Nationalmannschaft nach Südafrika zu reisen, um dort das Team während der Wettkämpfe zu unterstützten. Angekommen in Südafrika, drei Tage vor dem Wettkampf, bekam sie noch im Auto den Anruf, dass der Internationale Radweltverband UCI eine Nachmeldung nun doch zulässt.

 

„Eine Weltmeisterschaft ohne Bike? Wie soll das gehen?“, dachte die 30-jährige damals. Dann passierte etwas Unglaubliches! Ihr Vater, der sie schon von Beginn an unterstützte, flog mit dem nächsten Flieger, das Handbike im Gepäck, nach Südafrika. Christiane nutzte ihre Chance und gewann zweimal Gold! Eine Geschichte, wie es sie nur im Märchen gibt!

2018 – 2019

Nach einer schwierigen Saison 2018 im Handbike, traf Christiane die Entscheidung, einen erneuten Sportartenwechsel vorzunehmen. 

„Die vergangenen Jahre im Paracycling waren mehr als erfolgreich für mich. Ich konnte alles erreichen, was ich mir vorgenommen habe! Umso überraschender war es, dass ich  dieses Jahr vergebens das Feuer im Sport suchte.“, so die 32-Jährige.

Nach dem Ende der Saison und dem Abschluss ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre, entschied sie sich für einen Neuanfang im Paratriathlon. „Dies war ein wichtiger Schritt für meine sportliche Zukunft! Wenn ich eins gelernt habe, dann frühzeitig klare Entscheidungen zu treffen, hinter denen ich mich nicht verstecken muss.“ 

Bereits im Oktober 2018 ging sie in ihrem ersten Triathlon auf Madeira an den Start und bewies durch den Sieg, ihre Vielseitigkeit. Im darauffolgenden Jahr konnte sich Christiane bei einigen großen Triathlons auf dem Podium behaupten, belegte schließlich bei der Weltmeisterschaft in Lausanne einen 3. Platz und wurde nur 2 Wochen danach Europameisterin im schönen Valencia.

„Ich bin motivierter denn je und freue mich auf neue Herausforderungen in den kommenden Jahren.“ Nach den Paralympics in Tokyo 2020 möchte sich Christiane den Traum von einem Ironman-Start auf Hawaii erfüllen. Die Vorbereitungen dafür laufen…

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